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Satyagraha - Kraft der Wahrheit und ziviler Ungehorsam

Autor: Ramona Zühlke

22. April 2022

„Wahrheit schließt die Anwendung von Gewalt aus, da der Mensch nicht fähig ist, die absolute Wahrheit zu erkennen, und deshalb auch nicht berechtigt ist, zu bestrafen.“

Mahatma Gandhi

Das sollten sich all jene zu Herzen nehmen, die inmitten der Unruhe und Unsicherheit im Land auch noch nach Bestrafungen und Repressionen für Ungeimpfte gerufen und damit nur weiter Unruhen verursacht haben. 

Ausgrenzungen und Druckausübung sind eine Form von Gewalt. Nicht zu vergessen sind die gewalttätigen Übergriffe der Polizei in Berlin gegenüber gewaltfreien Demonstranten, bzw. Menschen, die in Form des zivilen Ungehorsams versucht haben sich Gehör zu verschaffen, um sich gegen die subjektiv stark empfundene Ungerechtigkeit zu wehren. Die Bilder haben sich tief eingeprägt. Jeder einzelne sollte mitwirken, um wieder auf ein gutes Miteinander zuzusteuern und ein jeder sollte ein Bewusstsein dafür entwickeln, auch ein Vorbild zu sein. 

Zitat des Tages:

18. April 2022

Sprachreform

„Die Alltagsköpfe sollen im ausgefahrenen Gleise bleiben und nicht unternehmen, die Sprache zu verbessern. Oder ist etwa die deutsche Sprache vogelfrei, als eine Kleinigkeit, die nicht des Schutzes des Gesetzes wert ist, den doch jeder Misthaufen genießt? – Elende Philister – Was, in aller Welt, soll aus der deutschen Sprache werden […]?“

Arthur Schopenhauer

Zitat des Tages:

13. April 2022

„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ (1999)

„Wenn es ernst wird, muss man lügen.“ (2011)

 Jean-Claude Juncker,  Präsident der Europäischen Kommission von November 2014 bis November 2019

Zitat des Tages:

10. April 2022

„Indem man versucht, menschliche Erkenntnis und Einsicht zu fördern, wird man stets den Widerstand des Zeitalters empfinden, gleich dem einer Last, die man zu ziehen hat, und die  einen schwer auf den Boden drückt, aller Anstrengungen trotzend. Dann muß man sich trösten mit der Gewißheit, zwar die Vorurteile gegen sich, aber die Wahrheit für sich zu haben, welche, sobald nur ihr Bundesgenosse, die Zeit, zu ihr gestoßen sein wird, des Sieges vollkommen gewiß ist, mithin, wenn auch nicht heute, so doch morgen.“
Arthur Schopenhauer

Es ist immer wieder erstaunlich, wie zutreffend Sätze aus vergangenen Tagen sein können. Sie haben an Wert nichts verloren.
Viele Menschen leben derzeit mit Beschimpfungen, Diffamierungen, drohendem Arbeitsverlust und Ausgrenzung. Sie sind nicht geimpft und teilweise auch noch nicht offiziell genesen, aber sie leben hingegen einiger Prophezeiungen noch.
Nun, es scheint, als brauche es eben Zeit, damit auch der letzte Mensch erkennen darf, dass das Leben weitergeht und wir zurückkehren sollten zu einem Miteinander. 

Zitat des Tages:

9. April 2022

„Nun finden wir zuvörderst die Philosophie als Ungeheuer mit vielen Köpfen [Hydra], deren jeder eine andere Sprache spricht“.

Schopenhauer

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